Eigentlich sitze ich gerade auf meinem Bett. Vor mir die nicht bezogenen Decken und die frisch gewaschene Wäsche. Ich habe gehört man muss seine Prioritäten richtig setzen. Dieser Blogpost heute ist jetzt meine. Bevor der Gedanke wieder verschwindet möchte ich ihn festhalten, niederschreiben und teilen. Worte, Grammatikfehler, Rechtschreibfehler, Satzzeichen und Gefühle die weder umgeschrieben noch durch ein KI Programm perfektioniert worden sind. Sie sind so wie sie sind, so wie ich es bin, umperfekt, immer im Lernprozess, so kostbar und zerbrechlich, feinfühlig, so ehrlich und nah und doch so stark , abweisen und fast unerreichbar.

Noch vor einigen Monaten wäre es mir nie eingefallen meinen Vater zu zitiere. Es passiert auch nicht einfach so. Viel mehr ist es ein Resultat der Arbeit mit mir selbst, dem Verzeihen, am eigenen Perspektivenwechsel und Verständnis. Eine Arbeit am Geist. Der Erfolg kommt schleichend und unauffällig. Auf einmal merkst du es und versteht es. Zurück zu dem Zitat von meinem Papa. Heute hat er am Telefon zu mir gesagt.” Weisst du was du mir schuldig bist, und ja ich muss dir leider sagen dass du es mir tatsächlich schuldest. Alle Kinder dieser Welt sind das ihren Eltern schuldig. Du musst dafür Sorge tragen dass es dir gut geht. Dafür bist du verantwortlich und mir schuldig.“ In meinem Inneren erweckte dieser Satz erst Mal die gewohnte Abwehrhaltung. “ Ich bin niemanden etwas schuldig.” Schuld, ist das Gefühl Schuld nicht der Inbegriffen der niedrigsten Energieebenen. Nein Schuld nehme ich nicht an. Nach einigen Stunden beim zu Bett bringen meiner Tochter hat mich dieser Satz noch einmal aufgesucht. “ Alle Kinder dieser Welt, sind es ihren Eltern schuldig”

Ist das nicht die Wahrheit nach der wir alle suchen aber eigentlich nicht hören wollen. Wir sind nicht nur unseren Eltern sonder der ganzen Welt nur eins schuldig. Wir müssen dafür Sorgen dass es uns gut geht. Den erst dann können wir uns um andere kümmern. Es liegt in unserer Verantwortung. Und ja wie grausam und unwahr es doch am Anfang klingt. Es sind unsere Entscheidungen die den Zustand des “Gut Gehens” beeinflussen. Es ist die Entscheidung über die Nahrung die wir zu uns nehmen. Es ist unsere Entscheidung wie wir unseren Körper behandeln. Es ist unsere Entscheidung mit welchen Menschen wir uns umgeben. Es ist unsere Entscheidung wie wir auf oder in zwischenmenschlichen Beziehungen und auf äußere Umstände reagieren. Jeden Tag sehen wir diesen Samen aufs neue und ernten genau das was wir gesägt haben. Niemand sonst ist dafür Verantwortlich dass es uns gut geht. Und jedes “Gut gehen” sollte individuell behandelt werden. Mein Gutgehen ist nicht dein Gutgehen. Dinge die jemand anders auf die höchste Ebene bringen, ziehen einen anderen in den Abgrund. Definiere dein persönliches Gutgehen und sorgen jeden Tag dafür das der Zustand des Gut Gehens eine Form bekommt.

Und ja mein doch so weiser Papa. Ich nehme diese Verantwortung an. Wenn du mich morgen fragst wie es mir geht. Kann ich dir sagen. “ Mir geht es sehr gut “


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